UNTERE WARNEMÜHLE

  • seit 1384  durch innerstädtischen Warnestrang angetriebene Getreidemühle

LOWER MILL OF THE WARNE

  • since 1384  grain mill
  • driven by inner city branch of the Warne
UntereMuehlenstr1960er-03-Nr4
So präsentierte sich die Untere Warnemünde in den 1960er Jahren...

Nachdem im Jahre 1317 der ursprüngliche Lauf der Warne in drei Stränge aufgeteilt worden war, ergab sich die Möglichkeit, an dem mittleren, der durch die Innenstadt floss, neben der „Oberen Warnemühle“ hier die „Untere Warnemühle“ anzulegen. Innerhalb der Stadtbefestigung gelegen, konnten diese Getreidemühlen auch bei Belagerungen wesentlich zur Versorgung der Bürger beitragen. Außerhalb der Stadtmauer gab es eine Bokemühle, die zum Brechen der Flachsfasern im Zuge der Leinenherstellung verwendet wurde. Eine Walkemühle diente der Bearbeitung von Tuchen und Leder, während eine Lohmühle die gerbstoffhaltigen Baumrinden zerkleinerte, die zum Gerben von Leder benötigt wurde. Des Weiteren hatte Alfeld eine Öl- und Sägemühle sowie Papiermühlen.

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Mittlerweile wurde das Gebäude saniert und wird auch wieder bewohnt.